Aktuelles 04. September 2020
Schutz vor Hackern

Zahnarztpraxen im Visier von Cyberkriminellen

Kleine Zahnarztpraxen sind uninteressant für Hacker – Augen zu und durch. Diese Auffassung ist bei niedergelassenen Zahnärzten nicht so selten wie vermutet. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) halten 45 % der Praxen ihre Patientendaten für nicht relevant. Das Ergebnis: Viele Zahnarztpraxen sind unzureichend geschützt. Dabei sind es weniger die Patientendaten selbst, die missbräuchlich verwendet werden. Viel häufiger wird durch Viren schlicht der Zugriff auf die Daten gesperrt. Es handelt sich dann um einen meldepflichtigen Datenschutzverstoß und der Schaden ist meist enorm.

Erpressung mit verschlüsselten Patientendaten

Gelangen Zahnarztpraxen in die Fänge der Hacker, sind die Methoden vielfältig. Besonders häufig werden mit Erpressungstrojanern Patientendaten verschlüsselt und der Zugriff darauf verhindert. Erst nach Zahlung eines Lösegeldes werden die Daten wieder freigegeben – bestenfalls. Denn wer einmal zahlt, signalisiert größere Beute.

Achtung vor fingierten E-Mails

Meist werden die Viren durch das Öffnen eines E-Mail-Anhangs eingeschleust. Die Hacker gehen durchaus kreativ vor und verstecken sich hinter fingierten Bewerbungsunterlagen oder Warnmeldungen zu besonders schlechter Praxisbewertung auf einem Onlineportal. Ganz aktuell treten verstärkt fingierte E-Mails im Zusammenhang mit Corona auf. Die Absender geben sich als Gesundheitsamt, Forschungsinstitution oder Anbieter von Schutzbekleidung aus. Mit einem Klick auf einen Link zu einer vermeintlichen Publikation sitzen die Nutzer in der Falle.

Schäden durch Stillstand, Wiederherstellungskosten und Bußgelder

Der Schaden ist beträchtlich. Praxisstillstand, Wiederherstellungskosten und Verdienstausfall sind die Folge. Im Falle entwendeter Patientendaten drohen zusätzlich Imageschäden, Schadensersatzansprüche und hohe Bußgelder. Denn niedergelassene Zahnärzte sind dazu verpflichtet, die IT-Sicherheit innerhalb der Praxis zu gewährleisten. Sich hier schlicht auf die hohen Sicherheitsvorkehrungen innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) zu verlassen, ist zu kurz gedacht. Sie sind nur wirksam, wenn sie in eine sichere Praxis-IT eingebunden sind. Bedeutet: Die Praxis ist nach Einführung der TI genauso sicher oder unsicher wie zuvor.

Mit TELEMED von CGM wird die Praxis-IT sicherer

Damit Zahnärzte mit der Herausforderung nicht alleine gelassen werden, hat CGM TELEMED die Initiative #fightcybercrime ins Leben gerufen. Unter www.fightcybercrime.de stellt das E-Health-Unternehmen umfangreiche Informationen zu IT-Security-Grundlagen für niedergelassene Praxen zur Verfügung.

„Bereits mit kleinen Maßnahmen kann die Praxis-IT um einiges besser geschützt werden. Dazu gehören sichere Passwörter an den Rechnern und aktuelle Virenschutzprogramme", erklärt Sabine Zude, Geschäftsführerin der CGM Dentalsysteme GmbH und ergänzt: „Darüber hinaus können mit den TELEMED Protect-Paketen die Praxis IT-Systeme systematisch geschützt werden. Diese erprobten Securitybausteine sind uneingeschränkt kompatibel mit unseren Zahnarztinformationssystemen CGM Z1 und CGM Z1.PRO."

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