Aktuelles 06. Juli 2020
Hohe Aufwendungen für Schutzausrüstung

Corona-Hygienepauschale bis Ende September verlängert

Die von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) eingeführte Corona-Hygienepauschale, welche ursprünglich Ende Juli auslaufen sollte, wurde nun bis zum 30.09.2020 verlängert. Darauf verständigten sich heute die BZÄK mit dem PKV-Verband sowie dem Bund und Ländern. 

Der Hintergrund der Hygienepauschale

Die Corona-Hygienepauschale wurde im April, inmitten der in Deutschland grassierenden Corona-Krise, durch die Bundeszahnärztekammer eingeführt. Die Pauschale soll den immens gestiegenen Preisen für Schutzkleidung, Masken und Desinfektionsmittel Einhalt gebieten. Sie gilt für Behandlungen von Patienten mit einer privaten Krankenversicherung oder einer privaten Zusatzversicherung. Für alle Behandlungen ab dem 08.04.2020 darf die Nr. 3010a GOZ zum 2,3-fachen Satz (14,23 Euro) berechnet werden.

Weltweite Nachfrage führte zu Preiserhöhungen

Die Corona-Pandemie hat weltweit für den Anstieg von Preisen für Schutzausrüstung gesorgt. Aufgrund der exorbitant hohen Nachfrage legte der Markt deutlich an Volumen zu – mit verheerenden Auswirkungen für Zahnarztpraxen, die aufgrund des ohnehin sehr hohen Bedarfs an Schutzausrüstungen und Desinfektionsmitteln natürlich umso mehr betroffen sind. 

Hygienepauschale bis 30.09.2020 verlängert

Hohe Preise trotz zunehmender Lockerung

Auch Anfang Juli sind die Preise für Schutzausrüstung, Masken und Desinfektionsmittel weiterhin auf einem Hoch und weit vom Niveau vor der Krise entfernt. Rückgänge der Preise seien wohl auch vorerst nicht zu erwarten. Daher hat sich die BZÄK mit dem PKV-Verband und der Beihilfe von Bund und Ländern dazu entschlossen, die Corona-Hygienepauschale bis in den Herbst hinein auszuweiten. Die im April beschlossenen Konditionen der Pauschale bleiben hierbei unverändert. 

Hygienevorkehrungen weiterhin notwendig

Auch wenn es durch gemeinsames Abstandhalten, Hygienekonzepte und allgemeiner Rücksichtnahme gelungen ist, die Verbreitung der Pandemie bestmöglich zu verlangsamen, mahnen Forscher und Verantwortliche weiterhin zur Vorsicht. Laut BZÄK heißen sinkende Infektionszahlen – insbesondere für Zahnärzte – keinesfalls, das laufende Hygienekonzept zu lockern. Vielmehr solle es als Ansporn dienen, den erfolgreichen Kurs fortzuführen. 

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